Der Hafen Burgstaaken damals und heute

Erste Erwähnung fand der Hafen von Burgstaaken 1778, als einen kleinen Bootshafen „op Borchstaken“ die Rede. Burgstaaken ist heute ein kleiner Ort mit einem modernen kombiniertem Kommunal- und Yachthafen an der südlichen Küste der Ostseeinsel Fehmarn. Durch den Burger Binnensee ist er vor der Ostsee geschützt. Der Hafen ist durch den Staakensweg mit Burg auf Fehmarn verbunden.

1780 wird eine erste Fährlinie nach Rödby eingerichtet, sie verkehrte 1 Mal wöchentlich.

1854 – 1857 findet der erste große Ausbau des Hafen Burgstaaken statt. Die Fahrrinne wird ausgebaggert und erhält am Ausgang des Binnensees eine beidseitige Steinmole. Das Hafenbecken wird auf eine Größe von 93m Länge, 25m Breite und 2,50m Tiefe ausgebaggert. Erneute Vergrößerung des Hafens von 1865 bis 1871 auf 124m Länge und 36m Breite.

1904 wird der Hafen an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die Eisenbahnverbindung bleibt bis zur Fertigstellung der Fehmarnsundbrücke 1963 bestehen. Zwischen

1912 und 1974 fanden weitere Sanierungsarbeiten statt, ohne jedoch den Grundriss des Hafens zu verändern.