Flunder

Saison: ganzjährig

Größe:
20 bis 30 cm, max. bis 50 cm. Exemplare über 30 cm sind jedoch eine Seltenheit. Die Flunder kann bis zu 3 kg wiegen.

Der Fisch: An der Nordsee wird dieser Plattfisch “Butt” genannt, je nach seiner genauen Herkunft Weserbutt, Elbbutt, Wattbutt, an der Ostsee heißt er allgemein Flunder. Die Flunder ist ein ausgesprochener Grundfisch. Ihr Lebensraum reicht von der Gezeitenzone bis in 30 m Tiefe. In der Sommerzeit findet man sie auch häufiger in flachen Gewässern, besonders in Flussmündungen, Lagunen und Buchten. Die Flunder besitzt einen ovalen, stark abgeflachten Körper mit kleiner Mundspalte. Beide Augen liegen auf einer Seite, meist rechts. Den Körper der Flunder bedecken kleine, glatte Schuppen. Entlang der Seitenlinie und an der Basis der Rücken- und Afterflosse liegen dornige Hautwarzen.

Fischfang: Die besten Gründe für den Fang von Flundern liegen in der Ostsee auf der Oderbank. Die Flunder kommt aber auch in größeren Mengen in den schleswig-holsteinischen und den dänischen Küstengewässern vor.

Fanggeräte: Dänische Wadennetze, Grundschleppnetze, Grundnetze

Verwendung:
Als Speisefisch ist die Flunder allgemein bekannt, qualitativ wird sie aber von der Scholle und vielen anderen Plattfischen übertroffen.

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Fischfangmethoden

 

Die Fischerei und das Angeln gehören zu Burgstaaken

Eine erste Fischergenossenschaft wurde bereits 1919 von 7 Fischern in Burgstaaken gegründet. Diese bestand jedoch nur wenige Jahre. Nach dem Krieg kamen durch die Vertreibung Fischer aus Ostpreußen und dem Gebiet der ehemaligen DDR nach Fehmarn und gründeten 1949 die heutige Fischergenossenschaft.