Die Steinfischerei

Ende des 18. Jahrhunderts beginnt die Steinfischerei in der Ostsee.
Bis 1974 wurde die Steinfischerei von 6 Fahrzeugen in Burgstaaken betrieben. Pro Jahr wurden zwischen 30.000 t und 40.000 t Steine angelandet.



Nach dem Löschen wurden die Steine von 10 bis 12 Arbeitern, den sogenannten Steinschlägern, klein gehauen. Die Steine wurden zur Gebäudegründung, als Molensteine und zur Uferbefestigung von Elbe und Nord-Ostsee-Kanal verwendet.

Die Steinfischerei wurde in Küstennähe mit flachen Booten ausgeübt, welche mit Greifzange, Fangseil und Mastwinde ausgestattet waren. Die Greifzange wurde von Tauchern auf dem Meeresgrund an den Stein befestigt.


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Fischfangmethoden

 

Die Fischerei und das Angeln gehören zu Burgstaaken

Eine erste Fischergenossenschaft wurde bereits 1919 von 7 Fischern in Burgstaaken gegründet. Diese bestand jedoch nur wenige Jahre. Nach dem Krieg kamen durch die Vertreibung Fischer aus Ostpreußen und dem Gebiet der ehemaligen DDR nach Fehmarn und gründeten 1949 die heutige Fischergenossenschaft.